Was ist Yoga

Yoga ist das älteste System der Welt, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Es handelt von universellen Wahrheiten, die heutzutage noch genauso gültig sind wie in alten Zeiten. Yoga ist eine praktische Hilfe für ein bewusstes, gesundes und erfülltes Leben.

Der Yogaweg im ursprünglichem Sinne ist ein spiritueller Lebensweg & kein Fitnessprogramm. Gesundheit, Fitness & generelles körperliches Wohlbefinden sind höchst angenehme Nebenerscheinungen.

Yogarichtungen

Seit der Entstehung von Yoga haben sich viele verschiedene Yogarichtungen entwickelt. Oft tragen sie den Beinamen des Gurus, der diesen speziellen Yogastil entwickelt hat, wie zum Beispiel Iyengar Yoga. Wie die Sonne viele Strahlen hat, so stammen auch die verschiedenen Stilrichtungen aus derselben Quelle. Da die Yogastile sich zum Teil sehr unterscheiden, ist die Auswahl groß und man kann so leichter den passenden Stil für sich entdecken.

Luna-Yoga ist eine Yogaart speziell für Frauen. Die international anerkannte Yoga-Lehrerin Adelheid Ohlig, welche Luna-Yoga entwickelte, betrachtet die Yogatradition nicht mehr als zwingend, sondern stellt die Befindlichkeit jedes Einzelnen in den Mittelpunkt.
Die Übungen des Luna-Yoga zielen auf die Durchblutung des Unterleibs, die Erwärmung der Sexualorgane und die Beweglichkeit des Beckens. Für Frauen mit Kinderwunsch verspricht Luna-Yoga Erfolg bei der Anregung des Eisprungs, verstärkt die Empfängnisbereitschaft und kräftigt den Beckenboden. Darüber hinaus ist es ein wirkungsvolles Hilfsmittel bei Zyklusstörungen und starken Perioden. Es wirkt generell auf das Hormonsystem.

Hatha Yoga

Ebenso wie Tantra wirkt Hatha-Yoga mit Hilfe des Körpers auf den Geist. Zu Hatha-Yoga gehören die so genannten Asanas  (ruhige Haltung), Reinigungstechniken, Prana Yama und Meditation.
Um 1500 n. Chr. Geb. entstand die Hathayogapradipika, das erste Buch zum Hatha Yoga. Sie beschreibt 15 Stellungen.  Die Asanas sind vorbereitende Übungen, die den Körper zu einem tauglichen Träger für die Kräfte machen sollen, die in den späteren Phasen des Trainings freigesetzt werden. Hatha-Yoga sollte ursprünglich den Körper und den Geist auf die Meditation vorbereiten.

 

  • ha = plus Energie – Sonne – männlich – gebend
  • tha = minus Energie – Mond – weiblich – empfangend

Ziel des Hatha Yoga ist eine Ausgeglichenheit und Balance in unserem Körper, als auch zwischen den verschiedenen in uns wirkenden Energien und Kräften herzustellen.

 

Meditation & Achtsamkeit – Teil der Yogapraxis

Schlüssel zu mehr Freude, Freiheit & Leichtigkeit

Meditation oder Kontemplation gehörte schon immer zu einem spirituellen Lebensweg und eröffnet uns ungeahnte Ressourcen.

Die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten hilft, im Hier & Jetzt präsent zu sein. Diese Präsenz – das wertfreie Annehmen von dem, was sich gerade an Emotionen, Gedanken oder anderen Erfahrungen zeigen mag – ermöglicht uns, aus den endlosen Gedankenspiralen des Geistes auszusteigen. Es schafft die Möglichkeit vom Grübeln über Vergangenheit und Zukunft, Sorgen und Ängsten frei zu werden und Kräfte – von denen wir möglicherweise noch nicht einmal ahnten sie zur Verfügung zu haben – in uns zu mobilisieren. Das wiederum bringt einen gelasseneren Umgang mit den Herausforderungen des Alltags, Stress oder Unzufriedenheit.

 

Ausgeglichenheit, innerer Friede & Freiheit, mehr Gelassenheit und Freude sind angenehme Begleiterscheinungen der Meditations– und Achtsamkeitspraxis.